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Abstract

Die Hip-Hop-Kultur ist ein wichtiges soziales Medium, durch das viele junge Männer und Frauen aus farbigen Gemeinschaften in den USA ihr Geschlecht konstruieren. In dieser Studie konzentrierten wir uns auf die Hip-Hop-Club-Szene in New York City mit der Absicht, Narrative der Geschlechterdynamik aus der Perspektive junger Männer und Frauen zu entpacken und zu untersuchen, wie sich diese auf ihre sexuellen Erfahrungen beziehen. Wir führten eine dreijährige ethnografische Studie durch, die ethnografische Beobachtungen von Hip-Hop-Clubs und ihrer sozialen Szene sowie Tiefeninterviews mit jungen Männern und jungen Frauen im Alter von 15 bis 21 Jahren umfasste. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie junge Menschen die Geschlechterbeziehungen auf der Tanzfläche von Hip-Hop-Clubs aushandeln. Die Hip-Hop-Club-Szene stellt einen Kontext bzw. ein Setting dar, in dem die Männlichkeit junger Männer durch das soziale Umfeld in Frage gestellt wird, in dem Frauen das hypermaskuline Privileg in Frage stellen und in dem junge Menschen die Bühne für ihre nächsten sexuellen und emotionalen Interaktionen bereiten können. Die Hip-Hop-Kultur bietet daher einen Einblick in die geschlechtlichen und sexuellen Skripte vieler Jugendlicher aus städtischen Minderheiten. Ein umfassenderes Verständnis dieser Muster kann wichtige Einblicke in die soziale Konstruktion sexueller Risiken sowie in die Möglichkeiten der Förderung der sexuellen Gesundheit bei jungen Menschen aus städtischen Minderheiten bieten. /// La culture hip hop est un médium social clé dans lequel beaucoup de jeunes hommes et de jeunes femmes issus des communautés de couleur aux USA construisent leur genre. In dieser Studie haben wir uns auf das Milieu der Hip-Hop-Clubs in New York konzentriert, mit der Absicht, Erzählungen von Geschlechterdynamiken zu erforschen, wie sie von diesen Jugendlichen wahrgenommen werden, und wie sich diese Erzählungen auf ihre sexuellen Erfahrungen beziehen. Wir führten eine dreijährige ethnografische Studie durch, die ethnografische Beobachtungen von Hip-Hop-Clubs und des sozialen Umfelds sowie Tiefeninterviews mit jungen Männern und Frauen im Alter von 15 bis 21 Jahren umfasste. Dieser Artikel beschreibt, wie Jugendliche die Geschlechterbeziehungen auf den Tanzflächen der Hip-Hop-Clubs aushandeln. Das Milieu der Hip-Hop-Clubs stellt einen Kontext dar, in dem die Männlichkeiten junger Männer durch das soziale Umfeld umkämpft werden, Frauen das hypermaskuline Privileg in Frage stellen und Jugendliche in ihren sexuellen und emotionalen Interaktionen den Boden für kommende Ereignisse bereiten können. So bietet die Hip-Hop-Kultur eine Öffnung in den Geschlechterskripten und sexuellen Skripten vieler junger Menschen aus städtischen Minderheiten. Ein tieferes Verständnis dieser Muster kann einen sehr guten Einblick in die soziale Konstruktion des sexuellen Risikos und die Möglichkeiten zur Förderung der sexuellen Gesundheit bei Jugendlichen aus städtischen Minderheiten geben. /// La cultura del Hip-Hop es uno de los medios sociales básicos en el que chicas y chicos de comunidades de color en los Estados Unidos construyen su identidad sexual. En este estudio nos centramos en el ambiente de los clubs de Hip-Hop en Nueva York con la finalidad de analizar las historias de las dinámicas sexuales desde la perspectiva de los jóvenes de ambos sexos y cómo se identifican con respecto a sus experiencias sexuales. Wir haben eine dreijährige ethnografische Studie durchgeführt, die ethnografische Beobachtungen in Hip-Hop-Clubs und im sozialen Umfeld sowie ausführliche Interviews mit Jungen und Mädchen im Alter von 15 bis 21 Jahren umfasste. In diesem Artikel beschreiben wir, wie junge Menschen sexuelle Beziehungen auf der Tanzfläche in Hip-Hop-Clubs aushandeln. Das Hip-Hop-Umfeld stellt einen Kontext oder ein Umfeld dar, in dem die Männlichkeit junger Männer durch das soziale Umfeld, in dem Frauen das hypermaskuline Privileg in Frage stellen, herausgefordert wird und in dem junge Männer den Weg für das ebnen können, was als nächstes in ihren sexuellen und emotionalen Interaktionen passiert. So bietet die Hip-Hop-Kultur eine Perspektive auf die sexuellen und geschlechtlichen Skripte vieler Jugendlicher aus städtischen Minderheiten. Wenn diese Modelle vollständig verstanden werden, können wir die soziale Konstruktion sexueller Risiken sowie die Möglichkeiten zur Förderung der sexuellen Gesundheit bei jungen Menschen aus städtischen Minderheiten besser analysieren.

Die Zeitschrift Information

Culture, Health & Sexuality ist ein führendes internationales Umfeld für die Veröffentlichung von Arbeiten in den Bereichen Kultur, Gesundheit und Sexualität. Die Zeitschrift ist breit gefächert und multidisziplinär ausgerichtet und veröffentlicht sowohl methodologische als auch empirische und konzeptionelle Beiträge. Sie bietet ein Forum für Debatten über Politik und Praxis, wobei der Schwerpunkt gegebenenfalls auf die Praxis gelegt wird. Kultur, Gesundheit & Sexualität ist bei der Behandlung der wichtigsten Themen und Anliegen wirklich international ausgerichtet, was sich auch in der Zusammensetzung des Redaktionsausschusses widerspiegelt. Culture, Health & Sexuality bietet ein internationales Forum für die Analyse von Kultur und Gesundheit, Gesundheitsüberzeugungen und -systemen, sozialen Strukturen und Spaltungen sowie deren Auswirkungen auf die sexuelle Gesundheit und das individuelle, kollektive und gemeinschaftliche Wohlbefinden. Die Zeitschrift untersucht auch die politischen und praktischen Auswirkungen der Forschung in den Bereichen Kultur und reproduktive und sexuelle Gesundheit.

Verlagsinformationen

Aufbauend auf der Erfahrung von zwei Jahrhunderten ist Taylor & Francis in den letzten zwei Jahrzehnten rasch zu einem führenden internationalen Wissenschaftsverlag geworden.Die Gruppe veröffentlicht jedes Jahr mehr als 800 Zeitschriften und über 1.800 neue Bücher, die ein breites Spektrum von Fachgebieten abdecken und die Zeitschriftenimprints von Routledge, Carfax, Spon Press, Psychology Press, Martin Dunitz und Taylor & Francis umfassen.

Taylor & Francis hat sich der Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Informationen von höchster Qualität verschrieben, und dies ist auch heute noch das oberste Ziel.

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